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Falsche Sicherheit in der Nahrungskette

Essen ist Beliebt: Was Sie essen, spiegelt zunehmend wider, wer Sie sind. Daher gibt es in der Lebensmittelindustrie eine Verschiebung hin zu Produkten mit mehr Mehrwert, wie gesündere Produkte, mehr Convenience (Take-a-way), nachhaltigere Produkte oder Produkte mit hohem Erlebnisfaktor (spezifische A-Marken). Gleichzeitig haben die jüngsten Lebensmittelskandale das Vertrauen der Verbraucher in die Lebensmittelkette beschädigt. Dies führt einerseits zu zunehmenden Gesetzen und Vorschriften zu verantwortungsvollen Produktionsabläufen. Andererseits fordert der Kunde mehr Transparenz. Aber verstehen sie es? Wie sicher ist die Qualität unserer Lebensmittel?

Eine Vielzahl von Gesetzen und Vorschriften
Natürlich gibt es klare Gesetze und Vorschriften zu Qualität und Zuverlässigkeit in der Lebensmittelkette. Von Hygienecodes, HACCP-Plan bis hin zur IFS- und BRC-Zertifizierung. Darüber hinaus gibt es auch spezielle Anforderungen für biologische Produkte und verschiedene Umweltauflagen von Kommunen bezüglich Kältemittel, Abfallverarbeitung und Transportbeschränkungen.
Alles in allem eine Vielzahl von Vorschriften, die Qualität auf dem Papier garantieren. Doch was bedeutet das in der Praxis und wie organisieren sich Unternehmen in der Kühlkette für die richtige Beweislast?

Überwachung und Beweislast in der Kühlkette
Durch die Zunahme von Gesetzen und Vorschriften nehmen die Verantwortlichkeiten in der Kette zu. Zudem steigt die Beweislast: Aufgrund der Entwicklungen in der Sensorik und im Datenaustausch erwarten Kunden, jederzeit zu wissen, ob sich das Produkt im richtigen Zustand befindet. Vor allem, wenn es um gekühlte Produkte geht.

Jüngste Untersuchungen von VebaBox zeigen, dass die Kühlkette dieser Verantwortung langsam gerecht wird. Um Qualität zu garantieren, verlassen sich die meisten Parteien einfach auf strikte Abwicklungsvereinbarungen (75%). Verpackung und Temperaturkontrolle werden ebenfalls als entscheidend angesehen (62%). Außerdem findet immer mehr Monitoring statt: mittlerweile durchschnittlich 2,8 Aspekte pro Kette. Die Temperatur während des Transports wird fast immer überwacht (83%). Die Temperatur zum Zeitpunkt der Übertragung liegt an zweiter Stelle (66%). Andere Aspekte, die abwechselnd gemessen werden, sind zum Beispiel die Dauer des Prozesses, Geruch & Farbe und die Kettenbrüche (z. B. Siegelbruch).

Zu wenig Einblick in Vorfälle
Ist die Qualitätssicherung gut genug, um Vorfälle zu vermeiden? Nicht immer, denn Chips fallen dort an, wo sie zerkleinert werden, auch in der Kühlkette. Allerdings scheint die Häufigkeit der Vorfälle stark zu schwanken. 38 % wissen (trotz Überwachung) nicht, ob Vorfälle aufgetreten sind. So viel zur Qualitätssicherung in der Praxis. Der Rest meldet einen Vorfall pro Jahr (49%), pro Monat (33%) oder pro Woche (18%). Im Durchschnitt gibt es pro Unternehmen etwa 14 Vorfälle pro Jahr. Was genau ein Vorfall kostet, scheint nicht klar ersichtlich zu sein. Die Antworten reichen von weniger als 1000 bis 25.000 Euro auf einmal. Höhere Kosten pro Vorfall sind in der Tiefkühlkette häufiger anzutreffen. Image- und Partnerschaftsschäden sind darin noch nicht enthalten. Alles in allem ist klar, dass Regulierung und Überwachung noch keine vollständige Absicherung der tatsächlichen Qualität bieten.

Bewusster Umgang mit Effektivität und Qualität
VebaBox zielt darauf ab, mit gezielten Innovationen die Qualität in der Branche zu verbessern. Sie haben kürzlich ein Modell entwickelt, um die Effektivität der Akteure in der Kühlkette abzubilden. Das Modell besteht aus Elementen wie Führung, Beschaffung, Prozess, Governance, Zusammenarbeit, Fähigkeiten, Überwachung und Nachhaltigkeit. Dieses Modell bildete die Grundlage für eine Studie unter Entscheidern aus der Kühlkette. Diese Forschung hat gezeigt, dass die meisten Unternehmen in der Kette nicht effektiv genug sind. Beispielsweise hinkt der Sektor bei der Überwachung und den Fähigkeiten hinterher. Wichtige Aspekte beim Qualitätsmanagement. Nur ein Drittel des Marktes scheint bewusst in der Lage zu sein, die ihm als wichtig erachteten Ziele zu erfüllen. Charakteristisch ist, dass sich diese Unternehmen für die Flucht an die Front entscheiden: Sie machen eine Strategie, investieren und schauen sich neue Technologien an. Und das zahlt sich aus. So berichten Spitzenreiter:

  • eine höhere Wirksamkeit;
  • weniger Vorfälle und Kühlkettenunterbrechungen;
  • höhere Kundenzufriedenheit;
  • ein optimalerer Prozess;
  • höhere Manövrierfähigkeit;
  • mehr Fokus auf Nachhaltigkeit.

Der Forschungsbericht zeigt, wie Akteure in der Lebensmittel- & Kühlkette aktiv an Effektivität, Qualität und Zuverlässigkeit arbeiten können. VebaBox stellt den Bericht Interessierten der Branche kostenlos zur Verfügung. Fordern Sie den Bericht an, indem Sie eine E-Mail senden info@vebabox.com.